Mittwoch, 30. November 2011
Träume (2008 ?)
sturmwanderer, 00:34h
Ein älteres Gedicht, eines der wenigen,
welches nicht gelöscht oder, sofern in
Papierform vorliegend, verbrannt wurde.
Den damaligen Gemütszustand kann ich
mittlerweile nur mehr erahnen:
"Mein Reich es ist ein Totenacker...
für jeden meiner bleichen Träume –
den ich einst mit lachend Antlitz dort vergrub..
Meine Hände furchen feuchten Lehm,
so wie jüngst rost'ger Stahl sich
in mein Fleisch verbiss..
Wunden nässen klamme Fetzen,
die das verhüllen,
was an Körperlichkeit mir blieb...
Will nur einmal noch, ein allerletztes Mal....
...traumwandelnd eines jungen
Tages Glanz genießen,
ein Lächeln schenken, Demut üben...
...der Gestirne Angesicht, das will ich preisen
und in die fernen Tiefen äonenalter Leere
meinen schwachen Ruf entsenden...
Will einmal nur noch.....
....Tränen küssen, welche nicht die meinen sind,
den sanften Druck von fremden Lippen
auf den meinen spüren,
ganz sacht in Händen halten,
was man mir niemals vergönnt
hat zu erlangen....
Will einmal nur noch...
frost'gen Atem hauchen,
wenn's mich auf reifbekränzten Schwingen
in tausend kalten Wintern
nach einer neuen Sonne sehnt...
Will einmal nur noch...
....Mensch sein, so wie ihr.. in euren Massen untergehen,
weil ich euch im Grunde doch beneide...
Nur ganz am Ende werd' ich...
..noch einmal - ein allerletztes Mal -
der Esse Glut entfachen...
im Funkenregen dann ein Herz
aus schwarzem Stahl mir schmieden
und es noch stets an meiner Brust verwahren,
wenn man mich auf off'nem Felde
auch längst hat aufgebahrt...
So bleibt nach meinem Tode,
in einer Walstatt aus Gebeinen,
ein stählern' Herz nicht ewig kalt,
die ersten Sonnenstrahlen schenken Wärme,
jenem, dem's im Leben niemals galt."

welches nicht gelöscht oder, sofern in
Papierform vorliegend, verbrannt wurde.
Den damaligen Gemütszustand kann ich
mittlerweile nur mehr erahnen:
"Mein Reich es ist ein Totenacker...
für jeden meiner bleichen Träume –
den ich einst mit lachend Antlitz dort vergrub..
Meine Hände furchen feuchten Lehm,
so wie jüngst rost'ger Stahl sich
in mein Fleisch verbiss..
Wunden nässen klamme Fetzen,
die das verhüllen,
was an Körperlichkeit mir blieb...
Will nur einmal noch, ein allerletztes Mal....
...traumwandelnd eines jungen
Tages Glanz genießen,
ein Lächeln schenken, Demut üben...
...der Gestirne Angesicht, das will ich preisen
und in die fernen Tiefen äonenalter Leere
meinen schwachen Ruf entsenden...
Will einmal nur noch.....
....Tränen küssen, welche nicht die meinen sind,
den sanften Druck von fremden Lippen
auf den meinen spüren,
ganz sacht in Händen halten,
was man mir niemals vergönnt
hat zu erlangen....
Will einmal nur noch...
frost'gen Atem hauchen,
wenn's mich auf reifbekränzten Schwingen
in tausend kalten Wintern
nach einer neuen Sonne sehnt...
Will einmal nur noch...
....Mensch sein, so wie ihr.. in euren Massen untergehen,
weil ich euch im Grunde doch beneide...
Nur ganz am Ende werd' ich...
..noch einmal - ein allerletztes Mal -
der Esse Glut entfachen...
im Funkenregen dann ein Herz
aus schwarzem Stahl mir schmieden
und es noch stets an meiner Brust verwahren,
wenn man mich auf off'nem Felde
auch längst hat aufgebahrt...
So bleibt nach meinem Tode,
in einer Walstatt aus Gebeinen,
ein stählern' Herz nicht ewig kalt,
die ersten Sonnenstrahlen schenken Wärme,
jenem, dem's im Leben niemals galt."

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